INSTRUMENTE
ZUR STRATEGIEENTWICKLUNG

Um bestmöglich durch eine Zeit zu kommen, die mehr denn je durch schnelle Veränderung und Unsicherheit geprägt ist, braucht es Reflexion statt Reflex. Denn die richtigen strategischen Entscheidungen und Lösungswege können Ihnen jetzt helfen, kurzfristig Ihre Wettbewerbsfähigkeit zu sichern und langfristig als Gewinner aus der Krise zu gehen. Nachdem der Impuls zum Handeln inzwischen jedes Unternehmen erreicht haben dürfte, geht es jetzt um die Identifikation der Probleme und Erarbeitung von Lösungen. Um Sie dabei trotz unserer begrenzten Kapazitäten bestmöglich zu unterstützen, bieten wir Ihnen neben den wie gewohnt buchbaren Beratungsprojekten die wichtigsten Instrumente zur kostenfreien Nutzung und Vervielfältigung unter der Creative Commons Lizenz an. Die u.g. Tools und Methoden können Ihnen somit dabei helfen, die aktuelle Situation immer wieder bestmöglich einzuschätzen und zu bewerten, sowie zielgerichtete Lösungswege zu entwickeln und auszuwählen, um jetzt drängende Fragen für Ihr Unternehmen reflektiert zu beantworten:

1. KPI-Framework und Workshop zur Entscheidungsmatrix als Basis zielgerichteten Handelns in der Krise (und darüber hinaus)

Ein leicht verständliches, transparentes und gemeinsames KPI-Framework mit den wichtigsten kurz-, mittel und langfristigen Zielen ist die Basis für die weitere zielgerichtete Entscheidungsfindung und Lösungs-/Strategieentwicklung. Übersetzt in eine Entscheidungsmatrix kann das Tool einzeln oder im (digitalen) Entscheider-Workshop eingesetzt werden, um schnell eine gemeinsame Entscheidungsgrundlage zu schaffen.

2. Portfoliobewertung und Bereinigung zur schnellen Übersicht und Entscheidung kurz- und langfristig sinnvoller bzw. verzichtbarer Projekte und Aktivitäten

Alle aktuell bestehenden strategischen Projekte und Aktivitäten können mit Hilfe der Entscheidungsmatrix (siehe 1.) strukturiert gesammelt und bewertet werden. Allein oder im Workshop mit relevanten Entscheidern kann so schnell „die Spreu vom Weizen getrennt werden“, um verzichtbare Projekte zu streichen bzw. zu pausieren, strategisch sinnvolle Projekte zu stärken und Lücken mit fehlenden Handlungsmaßnahmen zu identifizieren.

3. Umweltanalyse zur schnellen Sammlung und Bewertung aller relevanten externen Chancen und Risiken

Sobald die grundsätzlichen kurz- und langfristigen Prioritäten durch das gemeinsame KPI-Framework geklärt sind, geht es darum, die Grundlage für notwendige neue, strategische Maßnahmen zu schaffen. Dazu dient zunächst die Umweltanalyse, mit welcher strukturiert alle relevanten externen Einflussfaktoren gesammelt und bewertet werden können. Gemeinsam mit der Geschäftsmodellanalyse können so alleine oder im gemeinsamen Sparring mit Experten und Entscheidern geeignete Handlungsfelder und strategische Lösungswege bestimmt werden.

4. Geschäftsmodellanalyse zur schnellen Strukturierung und Bewertung aller relevanten internen und unternehmensspezifischen Einflussfaktoren

Ergänzend zur Umweltanalyse der externen Chancen und Risiken müssen insbesondere die internen Einflussfaktoren, sowie deren Beziehungen mit der Umwelt strukturiert betrachtet und bewertet werden. Dazu dient die Geschäftsmodellanalyse, die alle wichtigen Felder (z.B. Angebote, Vertriebskanäle, Lieferanten, Kernprozesse, Finanzen, etc.) des Unternehmens untersucht und bewertet, um mögliche Schwächen, aber auch eventuelle Stärken für die Krise und darüber hinaus zu identifizieren.

5. Ableitung strategischer Handlungsfelder aus den relevantesten internen und externen Einflussfaktoren zur kurz-, mittel- und langfristigen Zielerreichung in der Krise und darüber hinaus

Insbesondere in der Krise sind Ressourcen (Zeit, Geld, Energie) knapp, während es überall gleichzeitig „brennt“. Um in dieser Situation nicht den Kopf zu verlieren und reflexartig falsche Entscheidungen zu treffen, gilt es, analytisch und schrittweise die möglichen strategischen Handlungsfelder zur kurz- und langfristigen Zielerreichung zu bestimmen und zu bewerten. Dies gelingt mit Hilfe der definierten Ziele als Entscheidungsgrundlage und der internen und externen Analyse als Informationsbasis.

6. Definition strategischer Maßnahmen und Lösungen in den ausgewählten strategischen Handlungsfeldern durch Mapping, Analyse und Bewertung möglicher Handlungsoptionen

Nach der strategischen Vorarbeit gilt es, die konkreten Maßnahmen und Lösungswege zu definieren, um die kurzfristigen (z.B. Wettbewerbsfähigkeit, Kostensenkung) und langfristigen (z.B. Profit, Umsatzsteigerung) Ziele zu erreichen. Dazu hilft es, alle sinnvoll möglichen Handlungsoptionen in den ausgewählten strategischen Handlungsfeldern zu identifizieren, um sie anschließend anhand der KPIs zu bewerten und auszuwählen.