Leseprobe: Good Job!

New Work ist zum Schlagwort unserer Zeit geworden. Einige Unternehmen versuchen sich bereits an neuen Marktrealitäten auszurichten. Allerdings geschieht dies viel zu oft mit den herkömmlichen alten, für diese Zeit zu stumpfen Werkzeugen. Innovative Impulse sind also gefragt. Reflexion statt Reflex heißt das Motto. Das Buch Good Job! Neue Impulse für eine absurde Arbeitswelt nimmt bestehende Paradigmen mit einem Augenzwinkern aufs Korn, hebelt verkrustete Denkweisen bei Arbeitnehmern und Arbeitgebern aus und lässt den Leser pointiert zur Einsicht kommen: „es geht auch anders“.
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AUSZUG
„Wähle einen Beruf, den du liebst, und du brauchst keinen Tag in deinem Leben mehr zu arbeiten.“ – Konfuzius

Diesen bereits 2.500 Jahre alten Aphorismus findet man heute als Werbeslogan von Berufsberatungen, auf Instagram-Postings von Reisebloggern oder als Wanddekoration in Start-up-Büros. Doch bei den meisten Menschen wird dieser Satz wohl eher Frustration auslösen. Schließlich sind in Deutschland nur 15 % der Mitarbeiter mit Engagement bei der Arbeit. Die überwältigende Mehrheit dagegen macht „Dienst nach Vorschrift“ (71 %) oder hat sogar innerlich gekündigt (14 %).

Keine guten Voraussetzungen für die „neue Arbeitswelt“, in der repetitive, lineare und planbare Tätigkeiten vermehrt von Maschinen und Algorithmen übernommen werden, während es am Menschen liegt, den (digitalen) Wandel zu gestalten. Laut des Future of Jobs Report 2018 des World Economic Forum werden bis 2022 weltweit 75 Millionen Jobs automatisiert. Gleichzeitig werden 133 Millionen neue Jobs geschaffen, bei denen verstärkt analytisches Denken, aktives Lernen, sowie Kreativität, Originalität und Proaktivität im Vordergrund stehen.

Unternehmen müssen auf diese zunehmend komplexe, dynamische, wenig vorhersehbare, „verrückte“ Welt reagieren. Während sie bisher darauf ausgerichtet waren, möglichst effizient zu funktionieren, müssen sie sich in Zukunft vor allem durch Kundenzentrierung, Agilität und Kollaboration auszeichnen. Davon sind die meisten

Unternehmen jedoch noch meilenweit entfernt: in der globalen Human Capital Trends Studie 2017 von Deloitte geben lediglich 14% der teilnehmenden Unternehmen an, diese Voraussetzungen bereits zu erfüllen.

Wie kann diese dramatische Lücke geschlossen werden?


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